Das Streben nach dem idealen Menschen – Film und Gespräch

15.01.2020 - Mitteilung,Veranstaltung

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Filmzyklus Nothing to hide – Film Life Guidance 20. Februar 2020

Am Dienstag, 25. Februar 2020 18 Uhr zeigt der Datenschutzbeauftragte exklusiv in der Schweiz den Thriller «Life Guidance» im Kino Kosmos. Anschliessend diskutieren Nikola Biller-Andorno, Professorin für Biomedizinische Ethik, und die Regisseurin Ruth Mader unter der Leitung von Simon Jacoby, Verleger und Journalist von tsri.ch: Die Optimierung des Menschen durch den Einsatz von Apps, Wearables und anderen Instrumenten schreitet voran. Warum auch nicht? Was ist denn so problematisch am Streben nach dem idealen Menschen?

 

Ort, Zeit und Tickets

  • Dienstag, 25. Februar 2020, 18 Uhr
  • Kino Kosmos 6, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich
  • Weitere Informationen und Tickets unter kosmos.ch
  • Die Veranstaltung ist öffentlich.

Nothing to hide – ein Filmzyklus

Im Filmzyklus «Nothing to hide» (Nichts zu verbergen) zeigt der Datenschutzbeauftragte diesen Herbst und Winter vier Filme mit anschliessender Diskussion zu unterschiedlichen Fragen rund um das Menschenrecht auf Privatsphäre und den Datenschutz.

Filminhalt und Trailer

Life Guidance (Ruth Mader, Österreich, 2017)

Der Thriller spielt in einer nahen Zukunft. Die Gesellschaft wird getragen von fröhlich-motivierten Menschen einer lichten, freundlichen, transparenten, perfekt funktionierenden Mittelschichtwelt. Die überwältigende Mehrheit dieser Leistungsträger fühlt sich glücklich und selbstverwirklicht. Für den Rest von ihnen hat man die outgesourcte Agentur Life Guidance installiert: Sie soll auch diese zu optimalen Menschen machen.
Alexander, Mitglied der leistungstragenden Mittelschicht, beginnt sich aufzulehnen. In aller Helligkeit und Freundlichkeit tritt ihm das Grauen des Systems entgegen...

Life Guidance feierte bei den Filmfestspielen von Venedig 2017 im Wettbewerb der Sektion Giornate degli Autori die Weltpremiere.  

Diskussion und Podiumsgäste

Freiwillig oder unfreiwillig lassen wir Daten über unser Ernährung, unsere Bewegungs- und anderen Gewohnheiten durch Apps, Wearables oder andere Instrumente auswerten – und bekommen Tipps, wie wir etwa der Gesundheit zuliebe oder für eine kleine Reduktion der Krankenkassenprämie unser Verhalten optimieren sollten. Was ist problematisch daran? Welche gesellschaftlichen Folgen hat diese zunehmende Optimierung des Menschen? Wie kann die persönliche Freiheit gewährleistet werden?

Es diskutieren:

Mit Begrüssung durch den Datenschutzbeauftragten Bruno Baeriswyl und Einführung in den Film durch die Medienwissenschafterin Lucie Bader.

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