Kein Recht, sich nicht zu belasten? – Film und Gespräch

12.12.2019 - Mitteilung,Veranstaltung

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Filmzyklus Nothing to hide Kosmos Dienstag, 14. Januar La Fille au bracelet

Am Dienstag, 14. Januar 2020 18 Uhr zeigt der Datenschutzbeauftragte die Vorpremiere des Films «La Fille au Bracelet» im Kino Kosmos. Anschliessend diskutieren Dr. Lea Stahel, Soziologin, und Prof. Dr. Frank Urbaniok, forensischer Psychiater, unter der Leitung von Nicole Althaus, Chefredaktionsmitglied NZZ am Sonntag. Beschuldigte können die Aussage verweigern, wenn sie sich selber belasten würden. Aber was heisst das in Zeiten von Social Media, wenn die Grenzen zwischen privat und öffentlich sich verwischen?

Ort, Zeit und Tickets

  • Dienstag, 14. Januar 2020, 18 Uhr
  • Kino Kosmos 6, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich
  • Weitere Informationen und Tickets unter kosmos.ch
  • Die Veranstaltung ist öffentlich.

Nothing to hide – ein Filmzyklus

Im Filmzyklus «Nothing to hide» (Nichts zu verbergen) zeigt der Datenschutzbeauftragte diesen Herbst und Winter vier Filme mit anschliessender Diskussion zu unterschiedlichen Fragen rund um das Menschenrecht auf Privatsphäre und den Datenschutz.

Filminhalt und Trailer

La Fille au Bracelet (Stéphane Demoustier, FRA, 2020)

Die 16-jährige Lise ist angeklagt, ihre beste Freundin ermordet zu haben. Zunächst glaubt niemand an die Schuld des Mädchens. Als jedoch zwei Jahre später der Gerichtsprozess beginnt, dringen zwiespältige Informationen über Lise ans Licht und die Schlinge zieht sich mehr und mehr zu.  

Der Film wird mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Diskussion

Die Polizei hat in der Strafverfolgung die Pflicht, Beweise zu sichern. Gleichzeitig muss die beschuldigte Person keine Aussagen machen, die sie belasten würden. Wie sieht es mit Posts in den Social Media aus? Was darf in einem Strafprozess verwendet werden? Die Grenzen zwischen privat und öffentlich verwischen sich. Grundsätze des Rechtsstaats wer-den infrage gestellt.

Podiumsgäste:

  • Dr. Lea Stahel, Soziologin, Universität Zürich
  • Prof. Dr. Frank Urbaniok, forensischer Psychiater
  • Moderation: Nicole Althaus, Mitglied der Chefredaktion NZZ am Sonntag

Mit Begrüssung durch den Datenschutzbeauftragten Bruno Baeriswyl und Einführung in den Film durch die Medienwissenschafterin Lucie Bader.

Weiterer Termin

  • Dienstag, 25. Februar, 18 Uhr: Life Guidance (Ruth Mader, Österreich, 2017) – Warum ist das Streben nach dem idealen Menschen problematisch?

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